Solar auf dem Dach: 10 Solar Mythen und Fakten

Obwohl das Bewusstsein für die Vorteile der Solarenergie stark gestiegen ist, gibt es immer noch einige Solar Mythen, die manch einen zögern lassen, zu dieser erneuerbaren Energiequelle zu wechseln. In diesem Artikel werden wir mit einigen dieser Mythen aufräumen, um zu zeigen, dass Solarenergie der beste und einfachste Weg ist, um 100 % saubere Energie selbst zu erzeugen.

Mythos 1: Solar funktioniert nicht bei bewölktem Wetter

Der am weitesten verbreitete Mythos ist, dass die Solaranlage eines Hauses keinen Solarstrom erzeugt, wenn die Sonne nicht scheint. Es stimmt zwar, dass Schnee und Bewölkung die von Solaranlagen für Privathaushalte erzeugte Energiemenge verringern, aber sie erzeugen trotzdem Strom. Nach allgemeinen Schätzungen erzeugen Solaranlagen an einem bewölkten Tag etwa 15 –- 25 % ihrer normalen Stromleistung.

Ein Haus mit Solarpaneelen auf dem Dach

Mythos 2: Solaranlagen funktionieren nicht bei extrem heißen oder kalten Temperaturen

Es ist ein Irrglaube, dass Solaranlagen für Wohngebäude bei extremer Kälte oder Hitze nicht funktionieren. Die Solarmodule von Roofit.solar können bei Temperaturen von -40 bis +85 °C betrieben werden. Hohe Temperaturen verringern jedoch die Effizienz der Solarzellen bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Das bedeutet, dass Solaranlagen bei kühleren Temperaturen effizienter sind. Wenn ein Solarmodul z. B. 60° heiß ist, sinkt der Wirkungsgrad um etwa 16 % im Vergleich zu einem 25° heißen Modul.

Mythos 3: Eine Solaranlage kostet ein Vermögen

Die Preise für Solarmodule sind seit 2010 um 89 % gesunken. Sie sind also immer erschwinglicher geworden. Es ist nicht sinnvoll, auf eine weitere Senkung der Preise für Solarprodukte zu warten, da der Betrag, den Sie durch den Verzicht auf ein Solardach sparen, wiederum in die Bezahlung der ständig steigenden Strompreise fließt.

Installation of rooftop solar
Installation eines Solardachs

Mythos 4: Solarenergieanlagen halten nicht lange

Im Gegenteil: Solardächer sind äußerst langlebig, wetterfest und können sehr lange halten. Viele Hersteller von Solarmodulen gewähren eine durchschnittliche Produktgarantie von zehn Jahren und eine Leistungsgarantie von 25 Jahren, d. h. es wird garantiert, dass die Module nach 25 Jahren nicht weniger als 80 % ihrer Nennleistung erzeugen. Das bedeutet, dass Ihr Solardach Ihnen über Jahrzehnte hinweg dienen kann.

Mythos 5: Solarmodule verbrauchen bei der Herstellung mehr Energie als sie erzeugen

Natürlich haben alle Formen der Energieerzeugung einen gewissen Einfluss auf die natürliche Umwelt. Es ist jedoch erwiesen, dass die Umweltauswirkungen der Herstellung von Solarmodulen im Vergleich zur Gewinnung von fossilen Brennstoffen, Gas oder anderen Energiequellen minimal sind. Deshalb ist die Solarenergie eine der besten Möglichkeiten, den Klimawandel zu bekämpfen.

Mythos 6: Solaranlagen auf dem Dach sind unattraktiv

Im Allgemeinen sind herkömmliche Solarmodule sperrig und optisch nicht wirklich ansprechend. Zudem kann man sie auf dem Dach schon von weitem sehen. Für alle, die keine Kompromisse bei der Optik ihres Hauses eingehen wollen, gibt es jedoch elegantere Lösungen. Die Solardächer von Roofit.solar sind eine dieser innovativen Lösungen. Sie sehen aus wie herkömmliche schwarze Metalldächer, erzeugen aber genauso viel Strom wie herkömmliche Sonnenkollektoren.

Solar metal roof
Roofit.solar Solardach aus Metall

Mythos 7: Solaranlagen müssen ständig gewartet werden

Solaranlagen benötigen nur minimale Wartung, um zu funktionieren. Dazu gehört eine jährliche Inspektion, um mögliche Probleme zu erkennen. Bei Bedarf müssen auch Ablagerungen, Blätter oder Schmutz entfernt werden, die die Sonneneinstrahlung behindern. Normalerweise benötigen herkömmliche Solarmodule bei starkem Schneefall mehr Wartung als die Solardächer von Roofit.solar, da der Schnee in der Regel von selbst schmilzt, wenn das Metalldach warm wird.

Mythos 8: Solarmodule sind aus giftigen Materialien hergestellt

96 % aller weltweit installierten Solarmodule bestehen aus kristallinen Silizium-PV-Zellen, die in Polymermaterial eingeschlossen und durch Glas geschützt sind. Mit Ausnahme von Spuren von Blei im Lötzinn sind keine giftigen Materialien enthalten. Nachdem die Solarpanele ihre Lebensdauer erreicht haben, werden sie an spezielle PV-Recyclinganlagen geschickt, wo sie zerlegt und recycelt werden.

Mythos 9: Kleine Solaranlagen haben keine positiven Auswirkungen auf die Umwelt

Viele Menschen denken, dass kleine Solaranlagen keine nennenswerten positiven Auswirkungen auf die Umwelt haben können, und glauben, dass nur große Solaranlagen eine echte Veränderung bewirken können. Das stimmt so nicht ganz. Im Durchschnitt vermeidet ein 10-kW-Solardach jährlich etwa vier Tonnen Kohlenstoffemissionen, was in etwa der Pflanzung von über 100 Bäumen pro Jahr entspricht. Größere Anlagen können eine 10-fache Wirkung haben. Daher spielt jede:r Besitzer:in eines Solardachs eine große Rolle bei der Abschwächung des Klimawandels.

Mythos 10: Solarenergie ist nicht zuverlässig

Da die Sonne nachts untergeht, denken viele, dass Solaranlagen nicht zuverlässig sind oder sich die Investition nicht lohnt. Technisch gesehen produzieren Solarmodule nachts keine Energie, aber das ist nicht der springende Punkt. Solaranlagen ermöglichen zwei indirekte Energielösungen für die Nacht: Der Anschluss an das Stromnetz mit Net-Metering und die Speicherung von Solarbatterien. Beide ermöglichen es Ihrer Solaranlage, Strom zu liefern, wenn Ihre Solarmodule ruhen. Und schließlich kommt die Sonne morgens immer wieder zurück. Das bedeutet, dass Solaranlagen so zuverlässig sind wie Sonnenenergie, die wiederum kostenlos, unendlich und grün ist.